FAQ

Nutzhanf enthält neben Terpenen, Flavonoiden und anderen sekundären Pflanzeninhaltsstoffen Phytocannabinoide. Bisher konnten 100 verschiedene Phytocannabinoide in der Hanfpflanze nachgewiesen werden.  Bei den bekanntesten Phytocannabinoide handelt es sich um Cannabidiole (CBDs), Cannabinole (CBNs), Cannabingerole (CBGs) und Tetrahydrocannabinole (THCs). Der psychoaktive, also berauschende Bestandteil von Cannabis ist das Tetrahydrocannabinol (THC), der nicht-psychoaktive Inhaltsstoff ist das Cannabidiol (CBD). CBD gilt daher als  gut verträgliche und vor allem nicht berauschende Komponente der Hanfpflanze und ist aus therapeutischer Sicht besonders interessant. Aus rechtlicher Sicht müssen wir hier klarstellen, dass die aus zahlreichen Studien belegten Eigenschaften keine Heilversprechen darstellen.

Die von uns angebotenen Produkte haben keine psychoaktive Wirkung und entsprechen allen gesetzlichen Vorlagen. Das BtMG (Betäubungsmittelgesetz) besagt, dass CBD Produkte mit einem THC Gehalt von unter 0,2% nicht als Betäubungsmittel eingestuft werden und somit verkehrfähig sind. Sie können nach der Anwendung von CBD Produkten ohne jegliche Einschränkung ihrer alltäglichen Arbeit nachgehen, Auto fahren oder Sport treiben. Da der Wirkstoff CBD bei Drogentests nicht Bestandteil der Überprüfung ist, schlägt der Drogentest auch nicht an.

Es kann in einzelnen Fällen zu Nebenwirkungen wie einem trockenen Mundgefühl, Schläfrigkeit und niedrigerm Blutdruck kommen. Falls Sie bereits verschreibungspflichtige Medikamente zu sich nehmen, kontaktieren Sie bitte vor der Einnahme Ihren Arzt oder Apotheker.

 Unter dem Reiter "Anwendung" bei "Nützliches" am unteren Rand der Homepage finden Sie Informationen zu Anwendung von unseren Produkten.

Wir raten in der Schwangerschaft und während der Stillzeit von der Anwendung von CBD Produkten ab.

CBD hat eine lange Halbwertszeit von 1-5 Tagen, aber die Effekte halten normalerweise etwa 6-12 Stunden an. 

Halbwertszeit ist die Zeit, die benötigt wird, um genau die Hälfte einer Verbindung zu metabolisieren und aus dem Blutkreislauf zu entfernen. Dies ist eine Messung, mit der vorhergesagt werden kann, wie lange eine aktive Dosis eines Wirkstoffs wie CBD oder pharmazeutischer Medikamente anhält und wie oft Folgedosen eingenommen werden können. 

Mit der langen Halbwertszeit von CBD wird sich die Konzentration des Mittels im Laufe der Zeit allmählich im Körper aufbauen. Je länger Sie CBD einnehmen, desto länger wirkt es daher auch.

Im Allgemeinen müssen CBD Produkte in Deutschland 2 Hürden nehmen, um auf dem Markt zugelassen und verkauft zu werden.

1. Alle CBD Produkte, egal ob CBD Öl, Isolat, Kapseln, etc. dürfen jeweils einen THC-Gehalt von 0,2% nicht überschreiten. Falls eine Überschreitung dieses Grenzwertes vorliegen sollte, gilt das Präparat als Verstoß gegen das BtMG. In Österreich sind es übrigens 0,3%.
2. Der zweite und entscheidende Punkt bei der Deklaration ist, dass wenn ein Hersteller eine Dosierempfehlung auf seine Verpackung druckt, dies von Rechts wegen automatisch immer genau untersucht wird. Laut Behörden soll wiederum ein Missbrauch gegen das BtMG, also in erster Linie gegen den Wirkstoff THC vermieden werden, da es laut Behörden rein theoretisch möglich sei, von diesen Präparaten high zu werden. Dieser Spießrutenlauf wird in letzter Zeit vermehrt durch Razzien bei Herstellern bemerkbar.

Da ohnehin alle in Deutschland verkauften CBD Produkte den Grenzwert von 0,2% nicht überschreiten dürfen, müssten demnach mehrere Liter CBD Öl aufgenommen werden, um überhaupt eine nennenswerte Menge an THC im Körper aufzunehmen, was aber noch lange kein High-Gefühl auslösen würde.

Dahingehend reagieren viele Hersteller und möchten diese oftmals willkürlichen Maßnahmen vermeiden, indem deren CBD Öle als Aromaöle deklariert werden.
Rechtlich gesehen bedeutet dies, dass keine Heilversprechen und Dosierempfehlungen seitens der Hersteller gegeben werden dürfen. Außerdem muss ein Hinweis “Nicht zum Verzehr geeignet” auf der Verpackung angebracht werden.

Durch diese wahllosen und unregulierten behördlichen Maßnahmen profitieren weder das Amt für Verbraucherschutz, noch die EFSA (europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) und zu aller Letzt am wenigsten der Konsument von dieser Vorgehensweise und einer solchen Deklaration.
Schlussendlich bleibt ein qualitativ hochwertiges CBD Produkt ein qualitativ hochwertige CBD Produkt, egal ob als Nahrungsergänzungsmittel oder als Aromaöl deklariert.

Jedes CBD Öl benötigt ein Träger- oder Basisöl, worin das Hanfextrakt gelöst wird. Dabei kommen am häufigsten folgende zwei Speiseöle zum Einsatz:
– Hanfsamenöl
– MCT-Öl

Da jedes Öl Vor- und Nachteile hat kann man nicht pauschal sagen, für welches Trägeröl man sich entscheiden soll.  MCT-Öl ist z.B. milder im Geschmack als ein Hanfsamenöl aber das Hanfsamenöl hat widerum ein ausgewogeneres Verhältnis an wichtigen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren.

Ein Vollspektrum CBD Öl enthält alle wichtigen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze. Dies bedeutet, dass in einem Vollspektrum Öl alle essentiellen Cannabinoide, Terpene und Flavonoide enthalten sind. Dadurch wird der Entourage-Effekt begünstigt, welcher besagt, dass alle Stoffe in der Hanfpflanze miteinander interagieren und somit deren jeweiligen Wirkungen begünstigen.
So wurde beispielsweise laut neuester Studien nachgewiesen, dass die Bioverfügbarkeit bei einem Vollspektrum CBD Öl doppelt so hoch ist, wie bei einem reinen CBD Isolat.

Ja, da Tiere genau wie Menschen ebenfalls  ein Endocannabinoid-System besitzen, bieten CBD ihrem Tier gleich mehrere Vorteile.

Erwägen Sie die Verwendung von CBD, um Schmerzen, Entzündungen, steife Muskeln und Gelenke sowie Angstzustände Ihrer Haustiere zu lindern oder den Appetit anzuregen.

Haustiere sind in der Regel kleiner als Menschen. Infolgedessen benötigen sie normalerweise deutlich weniger CBD, als Sie vielleicht selbst benötigen.

 

Sowohl CBD Öle, CBD-Kapseln und CBD-Kosmetika  sind reine Naturprodukte und sollten an einem dunklen und kühlen Ort gelagert werden. Daher eignet sich für eine optimale Lagerung der Kühlschrank am Besten.
Dadurch wird die Degeneration der natürlichen Inhaltsstoffe verlangsamt und die Produkte sind länger haltbar.

Es muss ganz klar gesagt werden, dass die Rechtslage momentan recht schwammig und kompliziert ist. Durch unterschiedliche Regelungen müssen verschiedene CBD-Erzeugnisse unterschiedlich eingeordnet werden.

Das wichtigste ist jedoch, dass für Sie als Verbraucher kein Risiko besteht. CBD wird in Deutschland meist als Nahrungsergänzung, Kosmetika oder Bedarfsgegenstand verkauft. Wie sich die rechtliche Lage weiterentwickelt ist momentan schwer abzuschätzen. Laut der EU sind Lebensmittel (inklusive Nahrungsergänzungsmittel), die CBD enthalten nicht verkehrsfähig, da diese als neuartige Lebensmittel ("Novel Food") eingestuft werden. Unter dem Begriff "Novel Food" versteht man alle Lebensmittel, die vor dem 15. Mai 1997 nicht in nennenswertem Umfang in der Europäischen Union für den menschlichen Verzehr verwendet wurden. Das Problem hierbei ist, dass Novel Foods eine spezielle Zulassung benötigen und bisher noch kein Lebensmittel eine Zulassung als Novel Food genehmigt bekommen hat.